Jahreshauptversammlung im Juni 2015

Verein plant Erweiterung des Tierheimes

Das Tierheim ist eine gesellschaftlich notwendige Einrichtung, deren unmittelbarer Zweck der Tierschutz vor Ort ist, so die Vorsitzende Marianne Wende. Seine Aufgabe bestehe darin, in Not geratenen Tieren aller Art schnell und unbürokratisch eine vorübergehende, tiergerechte Unterbringung und Versorgung zu bieten.
Die Unterbringung von Tieren im Tierheim unterliegt aber auch gesetzlichen und behördlichen Auflagen. So sind z.B. neu aufgenommene Tiere, kranke sowie aus tierseuchenrechtlichen Gründen vom Veterinäramt beschlagnahmte Tiere, zeitweise getrennt von anderen Tieren zu halten. Dafür müssten für Hunde, Katzen und Kleintiere geeignete Quarantäne- und Krankenzimmer zur Verfügung stehen. Diese Unterbringungsmöglichkeiten reichten in dem vor 25 Jahren erbauten Tierheim nicht aus oder wären gar nicht vorhanden, so Wende. Die Tierschützer planen deshalb einen finanzierbaren Um- und Anbau, mit dem alles unter einen Hut zu bringen wäre: eine tiergerechte Haltung, die Erfüllung gesetzlicher Auflagen und eine zweckmäßige Arbeitserledigung.

Laut Rechenschaftsbericht wurden im vergangenen Jahr 744 Tiere betreut und nicht wenige davon mussten kostenintensiv operiert und behandelt werden. 145 freilebende Katzen wurden in 37 Ortschaften im Landkreis kastriert, 104 Wildtiere - Vögel und auch Säugetiere - fanden Aufnahme in der Pflegestation in Heroldsbach und wurden bis zur Auswilderung dort intensiv gepflegt.

Wegen mangelhafter Tierhaltungen führten die Tierschützer 22 Besuche bei Tierhaltern im Landkreis durch, das Veterinäramt beschlagnahmte 2 Hunde und 3 Katzen. Wende bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit Behörden, insbesondere dem Veterinäramt, sowie bei der Feuerwehr für den schnellen Einsatz bei Gefahr im Verzug und dem THW für die Nachbarschaftshilfe.

Zu den Aktivitäten der Tierschützer gehörten auch im Jahr 2014 monatlich veranstaltete Trödelmärkte auf dem Tierheimgelände und die Angebote der Hundeschule fanden wieder großen Anklang. Außerdem konnte der Besuch von Schulklassen im Tierheim, die Absolvierung von Schulpraktikas und die Ableistung von über 1900 Sozialstunden ermöglicht werden.

Die Schatzmeisterin Burgi Erler verlas und erläuterte den Kassenbericht. Die Ausgaben beliefen sich auf ca. Euro 194.000. Das entstandene Defizit in Höhe von Euro 28.000 – durch hohe Instandhaltungsarbeiten verursacht – konnte dank finanzieller Zuwendungen von Mitgliedern und Gönnern aus Rücklagen ausgeglichen werden.

Nach der Entlastung der Vorstandschaft wurden die Rechnungsprüfer in ihren Ämtern bestätigt.

Wegen einer vom Finanzamt geforderten Satzungsänderung wurde die Satzung in einzelnen Punkten überarbeitet und über die Neufassung abgestimmt.

Wende bedauerte, dass es seit 2014 keine Jugendgruppe mehr gibt. Einige Kinder waren „ihren Tierheimtatzen“ über die gesamten 8 Jahre treu, nun aber der Tierschutzjugend langsam entwachsen. Wende bedankte sich bei den Betreuern Beate Schulz und Thomas Wolf für ihren Einsatz für die jungen Tierschützer, denen sie einen respektvollen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen vermittelten.

Bericht der Jahreshauptversammlung 2013

Viel Arbeit viel Ehr
Im Juli fand die Mitgliederversammlung des Tierschutzvereins Forchheim und Umgebung e.V. statt. Die Vorsitzende Marianne Wende begrüßte die anwesenden Mitglieder, die zu ihrer Freude sehr zahlreich erschienen waren.
Nach Abgabe der Rechenschaftsberichte hatte die Chefin des Forchheimer Tierschutzvereins und Tierheimes die traurige Aufgabe zwei ihrer Vorstandskollegen zu verabschieden. Marlene Wolfrum und Gernot Lenneps, die beide dem Vorstand seit 1986 angehörten, wollen diese Aufgabe nun Jüngeren überlassen. Die Vorsitzende bedankte sich bei den Beiden für ihren Einsatz und die lange vertrauensvolle und sehr gute Zusammenarbeit.
Ebenso bedankte sich Wende bei der Schatzmeisterin Burgi Erler, die seit 25 Jahren die Kasse auf gutem Kurs gehalten hat, bei langjährigen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Aktiven für den enormen Einsatz zum Wohle der Tiere.

Neuwahl von Vorstand und Beirat
Marianne Wende, 1. Vorsitzende des Vereins und Burgi Erler, Schatzmeisterin, wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Neu gewählt als 2. Vorsitzende wurde Christine Schneider-Knapp, als 3. Vorsitzende Karin Adelmann und als Schriftführerin Sylvia Rothenaicher..Der Beirat setzt sich zukünftig aus Rosmarie Bengel, Christel Eschler, Franziska Fiedler, Heidi Kraus, Korinna Neubauer, Dr. Andrea Strauß und Christa Vietze zusammen.

Was ist passiert in 2012?
Auch im vergangenen Jahr stand wieder im Vordergrund der Arbeit die Aufnahme, Versorgung und Vermittlung der im Tierheim aufgenommenen Tiere, insgesamt waren es 804: Hunde 138, Katzen 267, Kleintiere 328 und Urlaubsgäste.
In 60 Ortschaften des Landkreises wurden 244 verwilderte Hauskatzen eingefangen und kastriert, um das Katzenelend und die Verbreitung von Seuchen zu verhindern, 86 Wildtiere - Jungtiere oder verletzte Tiere - von fachkundigen Tierfreunden gepflegt und wieder ausgewildert und 46 Tag- und Nachteinsätze zur Bergung von Hund, Katz, Maus oder Schlange waren erforderlich.
31 Meldungen wegen mangelhafter Tierhaltung wurde nachgegangen. Bei einigen Fällen bedurfte es der Unterstützung durch das zuständige Veterinäramt um die Bedingungen für die Tiere zu verbessern oder eine Abgabe ins Tierheim zu erwirken.
Die Angebote der Hundeschule und die monatlichen Trödelmärkte waren auch in 2012 wieder sehr gefragt. Zu den weiteren Aktivitäten, die die Tierheimkasse aufbessern, gehörte unter anderem die Haussammlung in der Stadt Forchheim und die Beteiligung am Weihnachtsmarkt.
Im Tierheim konnten über tausend Sozialstunden abgeleistet werden, es wurden Praktikas durchgeführt und im Rahmen des freiwilligen sozialen Schuljahres unterstützten Jugendliche die Mitarbeiter des Tierheimes bei ihrer Arbeit.

Als sehr erfreulich erwähnte Wende den Anstieg der von Gerichten zugeteilten Bußgelder und die
Beteiligung der Stadt Forchheim sowie 22 Gemeinden (von insgesamt 29) an der pauschalen Vereinbarung mit dem Tierschutzverein zur Beteiligung an den Kosten für die Fundtierverwahrung.

Ebenso erfreulich sei eine Zunahme der Patenschaften, die besonders kostenintensive Behandlungen
von Tieren unterstützten, die Betreuung von Langzeitinsassen im Tierheim oder die Kastration von verwilderten Hauskatzen. Die Zahl der Mitglieder sei im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben.

Dank und Wünsche der Vorsitzenden
Wende bedankte sich beim neuen Vorstand für die Bereitschaft, sich für den Verein einzusetzen und
wünschte sich gute Zusammenarbeit.
Sie dankte den Mitgliedern und Gönnern des Vereins für die stete Unterstützung und hofft auch in der kommenden Zeit auf weitere Hilfe für die Tiere sowie eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit
Behörden und dem Veterinäramt.

Bericht der Jahreshauptversammlung 2012

Im Juli fand die Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins statt.
Laut Vorsitzender Marianne Wende sind die Tierschützer mit den von Ministerin Aigner vorgelegten Änderungen zum Tierschutzgesetz unzufrieden, da sie keine wesentlichen Verbesserungen für die Tiere enthalten.
Daher ist es umso wichtiger, dass sich viele Menschen vor Ort für den Schutz von Tieren einsetzen.
So stand im Vordergrund der Arbeit die Pflege und Vermittlung der im Tierheim aufgenommenen Tiere. Karin Adelmann gab die Tierheimbelegung bekannt, insgesamt waren es 775 Tiere: Fundtiere, Abgabetiere und beschlagnahmte Tiere. Zusätzlich wurden 365 freilebende Hauskatzen in 64 Orten in Stadt und Landkreis eingefangen um sie kastrieren zu lassen, damit deren uferlose Vermehrung eingedämmt und Tierleid verringert wird. Diese wichtige und schwierige Aufgabe wurde wieder von Frau Christine Schneider-Knapp übernommen. 143 Wildtiere (Vögel und Säugetiere) kamen zur Aufnahme, wurden von Tierfreunden gepflegt und wieder in die Freiheit entlassen.

In über 60 Tag- und Nachteinsätzen konnten verletzte oder zugelaufene Tiere geborgen werden - so die Vorsitzende Wende - und 27 Meldungen wegen unzureichender Tierhaltung wurde nachgegangen
Die Arbeit im und rund um`s Tierheim bewältigten vier Halbtagskräfte und viele sehr engagierte ehrenamtliche Helfer, ohne die die Tierschutzarbeit in diesem Umfang nicht durchzuführen gewesen wäre.
Die Mitgliederzahl war im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben, die Zahl der Paten habe sich auf 63 erhöht - Marianne Wende dankte auch den zahlreichen Gönnern, die die Arbeit des Tierschutzvereins unterstützten.

Burgi Erler, die Schatzmeisterin, erläuterte den Kassenbericht. Trotz Mitgliedsbeiträgen, finanzieller Unterstützung durch Paten sowie vielen Spenden und Aufbesserung der Tierheimkasse durch monatliche Trödelmärkte und Angebote der Hundeschule, Haussammlung etc. musste im Jahr 2011 auf Rücklagen zurückgegriffen werden. Umfangreiche medizinische Betreuung der Tiere und operative Eingriffe führten zu Mehrausgaben, viele Instandhaltungsarbeiten waren erforderlich, zusätzliche Volieren für Kleintieraußenhaltung wurden errichtet und vieles mehr.
Beste Sammlerin in der Stadt Forchheim war wieder Christel Eschler mit 2.4oo Euro, gefolgt von Christiane Lauger, Pretzfeld, mit über 5oo Euro. Es werden dringend Sammelwütige gesucht, die das immer kleiner werdende Team in der Stadt und im Landkreis unterstützen.

Wende gab bekannt, dass im ersten Halbjahr 2012 erfreulicherweise bereits die Hälfte der Gemeinden im Landkreis eine Vereinbarung mit dem Tierschutzverein getroffen habe, sich ab sofort an den Kosten für die Fundtierverwahrung pauschal zu beteiligen. Sie ist optimistisch, dass noch weitere Vereinbarungen folgen werden.

Im Juli hat die Haussammlung des Tierschutzvereins begonnen. Im Voraus ein herzliches Dankeschön an alle Spender.

Bericht der Jahreshauptversammlung 2011

Auch im vergangenen Jahr - so die Vorsitzende Marianne Wende - gehörte wieder zu den wichtigsten Aufgaben der Tierschützer in Not geratenen Tieren sofort eine vorübergehende tiergerechte Unterbringung und sachkundige Versorgung zu bieten bzw. diese zu organisieren. Teil dieser Aufgabe sei die Rückgabe von Fundtieren an den Besitzer und die Vermittlung von Abgabetieren und herrenlosen Tieren an Tierfreunde.
Insgesamt kamen 812 Tiere zur Aufnahme, darunter viele verletzte, kranke und auch alte Tiere, deren Versorgung und medizinische Betreuung für die Halter nicht mehr finanzierbar war.
Die im Tierheim aufgenommenen Tiere wurden von vier Halbtagskräften und vielen engagierten ehrenamtlichen Helfern betreut, für einige kranke und alte Tiere konnten private Pflegestellen gefunden werden.

Die Schriftführerin Karin Adelmann berichtete, dass 9o Fund - und 71 Abgabehunde, 183 Fund- und 104 Abgabekatzen, 101 Fund- und 168 Abgabekleintiere sowie 95 Urlaubsgäste oder Notfälle im Tierheim aufgenommen und betreut wurden - 222 Wildtiere pflegten und versorgten die Biologen Ingeborg und Peter Gaffal.

In Landkreis wurden 233 freilebende Hauskatzen kastriert um das Katzenelend und die Verbreitung von Seuchen einzudämmen und 32 Kontrollen wegen mangelhafter Tierhaltung durchgeführt, wobei in einigen Fällen ein Eingreifen der Veterinärbehörde erforderlich wurde.

Monatliche Trödelmärkte halfen die Tierheimkasse aufzubessern und die Hundeschule hatte viele Angebote für Vier- und Zweibeiner im Programm. Die Jugendgruppe erfreute sich nach wie vor großer Beliebtheit und im Rahmen der OBA besuchten Behinderte mit ihren Betreuern das Tierheim. Viele Praktikanten erhielten Einblick in die Tierheimarbeit und fast tausend Stunden gemeinnützige Arbeit konnten im Tierheim abgeleistet werden.

Marianne Wende gab erfreut bekannt, dass die Mitgliederzahl im Vergleich zum Vorjahr mit 536 unverändert geblieben sei, die Zahl der Patenschaften habe sich sogar auf 59 erhöht. Viele Gönner unterstützten die Arbeit der Tierschützer und die Versorgung der Tiere durch Geld- Futter- oder Warenspenden für den monatlichen Trödelmarkt. Eifrigste Sammlerin bei der jährlichen Haussammlung war wieder Christel Eschler mit Euro 2.1oo.
Die Schatzmeisterin Burgi Erler gab den Kassenbericht bekannt. Erweiterungsbauten im Außenbereich, die Anschaffung eines "fast neuen" Tierhilfewagens und allgemeine Ausgabensteigerungen brachten ein Minus in der Kasse, das durch Rücklagen abgedeckt werden konnte.

Im Juli begann die Haussammlung des Tierschutzvereins in der Stadt Forchheim. Es werden noch "Sammelwütige" in den Gemeinden und der Stadt Forchheim gesucht!
Gesammelt werden kann - so die Vorsitzende Wende - ganzjährig, jeder kann sich also seine Zeit einteilen wie es gerade passt.

Es wurde bekannt gegeben, dass die neu gestaltete Homepage des Tierschutzvereins noch im Juli "online" geht. Ein herzliches Dankeschön dafür an die Gestalter, die diesen Job ehrenamtlich übernommen haben.

Die Mitgliederversammlung beschloss das Jahresheft umzugestalten und einen mehrseitigen Flyer noch in diesem Jahr herauszugeben, außerdem soll der Mitgliedsbeitrag ab dem Jahr 2012 auf Euro 2,50 monatlich (entspricht Euro 30,00 jährlich) erhöht werden.

AKTUELLES:
Tiersegnung:
am. 30. Juni 2018
ab 11:00 Uhr
mit anschließendem Tierheimtrödel:

Im Januar kein Trödel!


Tierheim Forchheim
Zur Staustufe 36
91301 Forchheim
Tel. 0 91 91 / 6 63 68
gegenüber
Autobahnausfahrt
Forchheim Nord

ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag, Mittwoch, Freitag,
Samstag und Sonntag
von 14.00 - 17.00 Uhr
Gassi gehen:
Montag, Mittwoch, Freitag
und Samstag
von 14.00 - 16.30 Uhr

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