Tipps und Wissenswertes über Katzen

Ernährung und Ausstattung

Ausstattung
Wenn Sie zur Erstehung der Erstausstattung losziehen, sollten Sie sich an ein Fachgeschäft wenden. Dort steht man Ihnen gerne mit umfassender Beratung zur Seite. Später werden Sie diese Betreuung nicht mehr missen wollen.
Oder Sie suchen sich unter www.gooding.de einen der vielen Onlineshops raus die gemeinnüzige Vereine unterstützen und spenden gleich beim Einkaufen an Ihren Lieblingsverein.

Kratzbaum
Der Kratzbaum ist das wichtigste Möbelstück in einem Katzenhaushalt. Man muss darauf achten, dass er stabil und vor allem kippsicher steht. Fällt eine Katze beim wilden Spiel mit ihrem Baum um, so wird sie ihn nicht mehr benutzen. Oft wird auch der Fehler gemacht, dass der Kratzbaum in einer abgelegene Ecke des Zimmers aufgestellt wird. Die Katze wird ihn dann in den meisten Fällen nicht akzeptieren. Der Baum sollte am besten an einem Punkt stehen, an dem die Katze während des Tages ständig vorbeiläuft. Sie wird dann automatisch im Vorbeigehen mit ihrem Körper und vor allem dem Kopf daran reiben und so feine Duftmarken abgeben. Auch wenn sie daran kratzt, sondert sie mit ihren Schweißdrüsen an den Sohlenballen Duftsignale ab. Bei der großen Auswahl an Kratzbäumen in allen Farben kann man sie wunderbar im Wohnraum integrieren.

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Gesundheit

Entwurmen
Würmer können Menschen wie Katzen befallen. Um eine Ansteckung von der Katze auf den Menschen zu verhindern, sollte das Tier regelmäßig entwurmt werden. Entwurmt wird in der Regel im Alter von 6 Wochen, 8 Wochen, 12 Wochen, 6 Monaten, 9 Monaten und danach zweimal jährlich bei "Freiläufern" und einmal jährlich bei "Wohnungskatzen". Das Wurmmittel sollte alle vorkommenden Wurmarten bekämpfen können. Wenn man allerdings eine reine Wohnungskatze hat, kann man auch durch eine Kotuntersuchung (ein- oder zweimal im Jahr) einen Wurmbefall ausschließen und muss dann nicht unnötig entwurmen.

Erbrechen
Vor allem bei Langhaarkatzen kommt es vor, dass sie ab und zu Haarballen erbrechen, da beim Putzen sehr viele Haare aufgeleckt und abgeschluckt werden. Nicht alle Haare werden durch den Darm wieder abgegeben und der Rest ballt sich im Magen zu einem sogenannten "Bezoar" zusammen. Es besteht kein Grund zur Sorge wenn die Katze solch ein "Bezoar" hervorwürgt, denn schlimmer wäre es, würden diese im Magen liegen bleiben. Um der Katze dies zu erleichtern, kann man ihr Katzengras oder im Zoogeschäft erhältliche Pasten anbieten. Haarballen lassen sich durch regelmäßige Fellpflege und Kämmen einschränken, aber nicht ganz verhindern. Erbricht sich die Katze allerdings mehrmals hintereinander oder sondert sie blutigen Schleim ab, ist ein Tierarztbesuch anzuraten. Dahinter könnte sich eine ernsthafte Krankheit verbergen.

Fettschwanz
Bei der Katze befindet sich auf der Oberseite des Schwanzes eine Zone mit besonders großen Talgdrüsen. Vor allem bei Langhaarkatzen und nicht kastrierten Katzen kommt es zu verstärkter Talgproduktion und Krustenbildung. Häufig tritt der "Fettschwanz" bei Katern auf, da die Talgproduktion hormonell gesteuert wird. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie den Schwanz mit entfettendem Haarshampoo waschen und nach dem Trocknen mit Babypuder oder Kartoffelmehl bestäuben. (das Fell scheiteln und am Haaransatz einmassieren). Am nächsten Tag ausbürsten und gegebenenfalls mehrmals hintereinander wiederholen.

Gebiss der Katze
Das Katzengebiss einer ausgewachsenen Katze hat 30 bleibende Zähne. Je 6 Schneidezähne, je 4 Backenzähne im Oberkiefer, je 3 Backenzähne im Unterkiefer, je 2 Eck- oder Fangzähne. Mit ihren Fangzähnen fasst und tötet die Katze ihre Beute, um sie dann mit den messerscharfen Reißzähnen zu zerkleinern. Die kleinen Schneidezähnchen dienen hauptsächlich zur Fellpflege.

Impfungen für Katzen
Welpen werden nach der Geburt durch die Muttermilch mit Schutzstoffen versorgt. Da dieser Schutz jedoch nur wenige Wochen anhält, wird danach durch eine Impfung die Bildung eigener Schutzstoffe angeregt. Da es verschiedene Impfschemen gibt, empfehlen wir, sich wegen der Frage, wann gegen welche Krankheit geimpft werden soll, an Ihren Tierarzt zu wenden.
Ein Impfschema finden Sie beim Bundesverband praktizierender Tierärzte unter Impfempfehlung für Katzen.

Kastration der Katze
Zum Thema Kastration bei der Katze erfahren Sie alles unter:

Körpertemperatur bei der Katze
Bei der Katze spricht man von Fieber, wenn die Temperatur über 39,2° C liegt. Die Normaltemperatur liegt zwischen 37,8° und 39,2° C. Sie sollten niemals alleine Fieber messen, damit nicht durch pötzliche Bewegungen der Katze, durch das Thermometer Verletzungen entstehen. Im Zweifelsfall lieber vom Tierarzt Fieber messen lassen!

Puls bei der Katze
Der Normalpuls bei der Katze beträgt 100-140 Pulsschläge pro Minute.
Die Atmung 20-40 mal pro Minute.

Rolligkeit
Unter Rolligkeit versteht man die Brunst der Kätzin. Bei Beginn der Rolligkeit zeigt die Katze ein verstärktes Anlehnungsbedürfnis an ihren Menschen. Wenn man ihr mit der Hand über den Rücken streichelt, so reckt sie ihr Hinterteil in die Höhe und fängt mit den Hinterbeinen an zu "treteln". Nach einigen Tagen rollt sie sich dann über den Boden und gibt laute jammernde Schreie von sich. Eine nicht kastrierte Katze wird meist zweimal im Jahr rollig (Frühjahr und Herbst). Wenn die Katze nicht gedeckt wird bleibt sie 7-10 Tage in Liebesstimmung und nicht selten kommt es vor, dass die Katze dann nach ca. 14 Tagen erneut anfängt zu rollen. Wird eine Katze nie in ihrem Leben gedeckt, so können Dauerrolligkeit, Hormonstörungen und eine Gebärmutterentzündung auftreten. Deshalb sollten Katzen (die nicht zur Zucht verwendet werden) unbedingt kastriert werden. Übrigens haben Katzen (im Gegensatz zu Hündinnen) während der Rolligkeit keinen Eisprung und "bluten" deshalb auch nicht. Der Eisprung wird erst mit dem Deckakt des Katers ausgelöst. Aus diesem Grund gibt es bei Katzen auch keine Scheinträchtigkeit.

Trächtigkeit bei der Katze
Katzen tragen in der Regel ihre Welpen 63-65 Tage aus (vom ersten Decktag gerechnet). Schwankungen von einigen Tagen müssen aber nicht zur Beunruhigung führen. Etwa drei Wochen nach dem Deckakt kann man erkennen, ob die Katze trächtig ist. Die ansonsten hautfarbenen Zitzen beginnen sich aufzustellen und bekommen eine rosa Färbung. Nach ca. weiteren 10 Tagen kann man schon eine leichte Rundung fühlen. Während der Trächtigkeit sollte man der Katze besonders viele Vitamine und Aufbaustoffe zukommen lassen (z.B. durch Vitaminpasten).

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Schwangerschaft - darf die Katze bleiben?

Mutterglück und Katzenkraulen müssen sich nicht ausschließen. Die richtigen Hygienemaßnahmen schützen zuverlässig vor Toxoplasmose, Trennung von der Katze hingegen nicht.

Schwangere Frauen trennen sich manchmal schweren Herzens von ihrer Katze, um ihre Nachwuchs nicht durch eine Toxoplasmose-Infektion zu gefährden- oft sogar auf Anraten ihres Arztes, der eigentlich wissen müsste, dass nicht die Katze die Gefahr darstellt. Richtig ist, dass Frauen, die noch nie in ihrem Leben Kontakt zu dem Erreger hatten, ihr Baby verlieren oder mit schweren Missbildungen zur Welt bringen können, wenn sie sich in der Schwangerschaft erstmals mit dem einzelligen Parasiten infizieren. Hauptauslöser der Krankheit sind der Genuss infizierten rohen Fleisches (Hack) und Hantieren in mit Erreger versetzter Gartenerde.

Katzen selbst sind nicht ansteckend, lediglich ihr Kot, sobald er einige Tage alt ist, wird zum Risiko. Wer also im Garten mit Handschuhen arbeitet, die Katzentoilette täglich wechselt oder von der Familie reinigen lässt und auf rohes Fleisch verzichtet, ist sicher.

Und: Mehr als die Hälfte aller Frauen haben sich lange vor der Schwangerschaft schon einmal infiziert, ohne es zu merken. Sie alle sind dann immun. Ob sie bereits Abwehrstoffe gegen Toxoplasmose haben, lässt sich durch einen Bluttest leicht feststellen. Die Katze muss also nicht gehen, wenn ein neues Familienmitglied hinzukommt!

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Sinnesleistungen

Heimfindevermögen
Es werden nicht nur optische Reize im Gehirn aufgenommen, sondern auch akustische Signale. Katzen können ein exaktes Hörbild ihrer Umgebung aufnehmen. Katzen, die sich verlaufen haben, orientieren sich an dem akustisch-optischen Bild, das sie im Gehirn gespeichert haben und ordnen die Geräusche nach Lautstärke, Entfernung und Einfallswinkel zu.

Hören
Katzen können Töne im Bereich von 50-60 kHz wahrnehmen, wobei der Mensch hingegen nur Signale bis 20 kHz hört. Beim Jagen von Mäusen ist dies ein großer Vorteil, denn Mäuse "verständigen" sich in einem Bereich von 40 kHz. Die Katze hört mit unglaublich scharfen Gehör die Verständigung der Mäuse untereinander ab und kann so ziemlich genau orten, wann welche Maus aus ihrem Loch kommt.

Riechen
Der Geruchssinn bei der Katze ist nicht so ausgeprägt wie beim Hund. Er dient hauptsächlich zur Katzenkommunikation und zur täglichen Überprüfung der Duftmarken im Revier. Beim Jagen wird er durch den Tastsinn unterstützt.

Sehen
Eine Katze sieht 6 mal schärfer als der Mensch und sie kann Farben ausgezeichnet unterscheiden. Sie ist in der Lage auch schwächste Lichtreflexe auszuwerten, da ihr Auge wie die Blendeautomatik einer Kamera funktioniert. Ihre Pupillen lassen nur so wenig Licht auf die Netzhaut fallen, wie zur Ausleuchtung des Bildes benötigt wird:


Tastsinn
Durch die Schnurrhaare ertastet sich die Katze eine Vielzahl von räumlichen Informationen. Es gibt aber auch noch weitere Tasthaare: über den Augen, an den Wangen, am Kinn und an den Vorderpfoten. Schnurrhaare dürfen unter keinen Umständen gestutzt werden! Ohne diese verliert sie in der Dunkelheit schnell die Orientierung.

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AKTUELLES:
Nächster Tierheimtrödel:
am. 03. Februar 2018
ab 13:00 Uhr
Im Januar kein Trödel!

ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag, Mittwoch, Freitag,
Samstag und Sonntag
von 14.00 - 17.00 Uhr
Gassi gehen:
Montag, Mittwoch, Freitag
und Samstag
von 14.00 - 16.30 Uhr

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