Tipps und Wissenswertes über Kleintiere

Hier haben wir Informatives über Kleintiere gesammelt. Welche Tiere bei uns gerade auf ein neues Zuhause warten, sehen Sie unter Kleintiere.
Auf Angaben zu Käfiggrößen haben wir bewusst verzichtet, weil es sich immer um Mindestmaße handeln würde. Wir wünschen uns für alle Tiere aber mehr als das Mindeste. Die im Handel erhältlichen Käfige erfüllen diesen Anspruch nicht.
Wer es genauer wissen will, dem empfehlen wir bei Die Brain vorbeizuschauen.

Zwergkaninchen

Allgemeines
Käfig mit Schlafhöhle und kontrolliertem Auslauf (Wohnung, Balkon) Lebenserwartung: 8-10 Jahre, Geschlechtsreife: 3-4 Monate, Trächtigkeit: ca. 31 Tage, Wurfgröße: bis zu 12 Jungtiere, werden nackt und blind geboren (im Gegensatz zu Hasen)
Nicht so problemlos wie oft angenommen! Verhaltensprobleme: Schreckhaftigkeit, Beißen, Kratzen, Rammler markieren mit Urin, Häsinnen sind oft aggressiv (Hitze, Scheinschwangerschaft),
Eignung für Kinder ab 12 Jahren,
Handhabung: Hochheben an der Genickfalte oder von unten am Bauch, nie an den Ohren!

Anfälligkeit
Neigen zu massiven Verdauungsstörungen, Infektionen der oberen Atemwege, Abszesse im Kopfbereich (sehr langwierige Behandlung), Zahnfehlstellungen (bedürfen regelmäßiger Behandlung), Verfettung

Fütterung
Frisches Wasser und Heu soviel die Tiere wollen
Nagematerial (Weide, Buche, Haselnuss, Apfel-/ Birnbaum)
Grünfutter im Sommer, Obst und Gemüse im Winter
Ein ausgewachsenes, abwechslungsreich ernährtes, kleines bis mittelgroßes Kaninchen in Wohnungshaltung, welches nicht zur Zucht eingesetzt wird, benötigt kein Trockenfutter, keine Pellets, kein Alleinfutter, kein Kraftfutter und kein Mastfutter!

Mehr über Kaninchen erfährt man hier.

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Meerschweinchen

Allgemeines
Käfig mit Schlafhöhle und kontrolliertem Auslauf (Wohnung, Balkon)
Lebenserwartung: 6 bis 8 Jahre,
Geschlechtsreife mit ca. 2 Mon., beim Böckchen manchmal schon mit 3 Wochen, Trächtigkeit: ca. 65 Tage
Keinesfalls sollten Weibchen die älter als ein Jahr sind und noch keine Jungen hatten gedeckt werden! Da das Becken verknöchert, kann es zu Fehlgeburten und anderen Problemen kommen. Schlimmstenfalls bleibt das Jungtier im Geburtskanal stecken und sie verlieren Mutter und Jungtiere.
Sind anpassungsfähig und unproblematisch im Verhalten, Rudeltiere, deshalb für Einzelhaltung ungeeignet (werden auch bei Paarhaltung schnell handzahm)
Handhabung: nur mit beiden Händen aufheben (bes. kleine Kinderhände), da letzte Rippe lose
Eignung: für Kinder ab 8 Jahren

Anfälligkeit
Im allgemeinen robuste Gesundheit, jedoch sehr anfällig für Verdauungsstörungen, die rasch lebensbedrohlich werden können, Zahnfehlstellungen, Räudemilben, Vitamin C-Mangel

Fütterung
Frisches Wasser und Heu soviel die Tiere wollen
Nagematerial (Weide, Buche, Haselnuss, Apfel-/ Birnbaum)
Grünfutter im Sommer, Obst und Gemüse im Winter
Ein ausgewachsenes, abwechslungsreich ernährtes Meerschweinchen in Wohnungshaltung, welches nicht zur Zucht eingesetzt wird, benötigt kein Trockenfutter, keine Pellets, kein Alleinfutter, kein Kraftfutter und kein Mastfutter!
Auch Brot, besonders Weißbrot, enthält zu viele, für die Ernährung von Meerschweinchen nicht benötigte Kohlehydrate.

Beschäftigung:
Mit Futter kann man Meerschweinchen toll aus der Reserve locken. Die Nase einsetzen, sich strecken, suchen, friemeln. So bleiben sie körperlich und geistig fit und haben gleichzeitig ihren Spaß.
Hier ein Bild mit fünf Futterverstecken. Welches Versteck entdecken sie als erstes? Wo wird zuerst genascht?


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Hamster

Allgemeines
Käfig mit Schlaf- und Vorratshäuschen mit Polstermaterial (Heu, Stroh, unparfümiertes, nicht reißfestes Toilettenpapier; Achtung: Watte, Bast oder Wollfäden können Gliedmaßen abschnüren)
Toilette jeden zweiten Tag entleeren, Nestreinigung nur, wenn Frischfutter darin gesammelt wird. Sandbad anbieten. Gutes Spielzeug (Vorsicht: viele Spielzeuge aus dem Zoohandel dienen eher dazu, die Tiere zu verletzen oder sogar zu quälen, anstatt die Hamster sinnvoll zu beschäftigen) organisierter Auslauf (Hamstermaterial in der ganzen Wohnung verteilen z.B. belaubte Zweige, Eierkartons, Steine). Vorsicht: Unfallgefahr durch benagte Elektroleitungen!
Laufräder ersetzen nicht genügend Auslauf. Wenn überhaupt, dann bitte nur Laufräder über 20 cm Durchmesser, mit geschlossener Rückseite und Lauffläche und völlig freier Ausstiegsseite benutzen.
Lebenserwartung ca. 2 Jahre, Tragzeit: 16 bis 18 Tage, Säugezeit: 25 Tage, bis zu 10 Junge pro Wurf möglich
Hamster sind dämmerungs- und nachtaktiv, wollen tagsüber nicht gestört werden (beißen, verringerte Lebenserwartung), werden sehr schnell handzahm.
Nur Einzelhaltung möglich!

Anfälligkeit
Bei korrekter Haltung selten krank, gelegentliche Ekzeme, Darminfektionen, Verstopfung der Hamstertaschen. Manche Hamsterarten neigen zu Diabetes. Auf den Menschen übertragbare Gehirnhautentzündung kommt selten vor.

Fütterung
Frisches Wasser, Hamstervormischung, Nüsse, Gemüse, Löwenzahnblüten, selten Obst
Nagematerial: Weide, Buche, Haselnuss, Apfel-/ Birnbaum, Eiweißgabe in Form von Mehlwürmern, getrockneten Insekten oder hartgekochtem Ei

Mehr über Hamster erfährt man hier:

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Mäuse

Allgemeines
Käfig mit dreidimensionale Raumaufteilung mit Klettergerüsten und Schlupfröhren notwendig, Schlafhäuschen, Heu zum Nestbau, Hobelspäne als Einstreu, organisierter Auslauf, "Mäuseburg", Lebenserwartung: 3 Jahre, vermehren sich massenhaft, verlieren bereits innerhalb weniger Tage Trennung die Zahmheit zur Bezugsperson, Eignung für Kinder ab 12 Jahren, Gleichgeschlechtliche Paarhaltung bei Weibchen möglich, sind trotz erheblicher Vorurteile ideales Streicheltier: witzig, anpassungsfähig, anspruchslos, schnell handzahm, dämmerungs- und nachtaktiv, verbreiten trotz hygienischer Haltung ziemlichen Geruch in der Wohnung.

Wie die perfekte Mäuseburg aussieht, kann man hier bewundern:


Anfälligkeit
Ausgesprochen robust, neigen aber zu Ekzemen durch rel. Hautempfindlichkeit und Atemwegsinfektionen, beides meist jedoch durch falsche Haltung (Aquariumshaltung) und mangelnde Hygiene.

Fütterung
Frisches Wasser, Getreide, Sämereien, Gemüse, Kräutern, Obst und Zweigen, sowie ein wenig tierisches Eiweiß.

Mehr über Mäuse erfährt man hier:

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Ratten

Allgemeines
Käfig mit dreidimensionaler Raumaufteilung mit Klettergerüsten und Schlupfröhren notwendig, Schlafhäuschen, Zeitung zum Nestbau, Hobelspäne als Einstreu, zusätzlich: Klettertaue, Leitern, Schlupfröhren, leere Schachteln, Sandkasten, Auslauf "Labyrinth",
Lebenserwartung: 3 Jahre,
Eignung: für Jugendliche ab 15 Jahre,
Zu Unrecht als Ekeltier verurteilt: intelligent, anpassungsfähig, liebenswert, schnell handzahm, dämmerungs- und nachtaktiv
Rudeltiere, gleichgeschlechtliche Haltung möglich
Vorsicht: nicht am Schwanz anfassen (reißt ab)

Anfälligkeit
Hautekzeme, Räudemilben, Verfettung, Abszesse, hohe Tumorneigung (!) begünstig durch Fütterung tierischer Eiweiße, spezielle, nahezu unheilbare Infektionen in den oberen Luftwegen

Fütterung
Frisches Wasser, Mischfutter für Ratten (1 TL. pro Tag), Körner, Brot, Nüsse mit Schalen (Beschäftigungstherapie), Obst und Gemüse, gelegentlich: Hartkäse, Milch, Rosinen.

Mehr über Ratten erfährt man hier:

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Wüstenrennmäuse

Allgemeines
Terrarium, Gitter- oder Kistenkäfig mit
dreidimensionaler Raumaufteilung, hoher Bodenbelag (Hobelspäne, Sand), Schlafhäuschen, Futterhäuschen, warmer Standort.
Lebenserwartung: 3 Jahre, Geschlechtsreife: 10-12 Wo., Trächtigkeit: 25 Tage, 1-12 Junge
Eignung: für Jugendliche ab 15 Jahre
Gerbils buddeln leidenschaftlich gerne im Sand und haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang; sehr flink, oft friedlich und zutraulich, werden aber nur langsam handzahm, bevorzugen monogame Paarbildung

Anfälligkeit
Robuste Konstruktion, gelegentliche Infektionen der Luftwege, manchmal erbliche Neigung zur Epilepsie, bei nicht sachgerechter Haltung ausgeprägtes Nabelekzem am Bauch.

Fütterung
Frisches Wasser, Körnervormischung, grüne Zweige zum Benagen (Weide, Haselnuss), Mohrrüben- und Apfelstücke, gelegentlich Hüttenkäse und Ei, Vitamintropfen.

Mehr über Rennmäuse erfährt man hier:

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Chinchilla

Allgemeines
Käfig mit Sitzbrettern aus Hartholz in unterschiedlichen Höhen, flache Steine, Schlupfhöhlen, Sandbad (Spezialsand), Hobelspäne als Einstreu, kontrollierter Auslauf in der Wohnung,
Lebenserwartung: 15 Jahre, Geschlechtsreife: 6 Mon., Trächtigkeit: 111 Tage, 1-4 Junge, Chinchillas haben großes Sprungvermögen (auch über Eck), sind dämmerungs- und nachtaktiv, bei Rudelhaltung Rückzugsmöglichkeiten für jedes Tier notwendig, lieben monogame Partnerschaft, Einzeltierhaltung soll vermieden werden.
Handhabung: Schwanzgriff und gleichzeitiges Umfassen des Kopfes, nie Genickfalte greifen

Anfälligkeit
Neigen zu Verdauungsstörungen (lebensbedrohlich), Infektionen der Luftwege, Zahnfehlstellungen, Verletzungen durch Beissereien untereinander, Ausrupfen der eigenen Fellhaare durch Verhaltensstörungen

Fütterung
Frisches Wasser und Heu (Vorsicht bei Schimmelbildung), spezielle Pellets, vereinzelt als Leckerbissen: Rosinen, getrocknete Apfel- oder, Birnenstückchen, Nagematerial (Apfel- und Birnbaum).

Mehr über Chinchillas erfährt man hier:

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AKTUELLES:
Nächster Tierheimtrödel:
am. 03. Februar 2018
ab 13:00 Uhr
Im Januar kein Trödel!

ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag, Mittwoch, Freitag,
Samstag und Sonntag
von 14.00 - 17.00 Uhr
Gassi gehen:
Montag, Mittwoch, Freitag
und Samstag
von 14.00 - 16.30 Uhr

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Zur Staustufe 36
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