Mit dem Hund unterwegs

Sicher, aber wie?
Wenn ich ins Auto steige, gurte ich mich an. Mein Kind fährt selbstverständlich in dem für das entsprechende Alter zugelassenen Kindersitz mit. Und der Hund?

Nach deutschem Recht gilt er als Gepäckstück und ist als solches zu sichern.
Wer das vergisst, der zahlt - wenn er erwischt wird- eine saftige Geldbuße. Und das ist auch richtig so. Schließlich kann der unsachgemäße Transport sehr gefährlich werden. Bereits bei einem Aufprall bei Tempo 50 erreicht das Gewicht des Transportgegenstandes sein 30faches. Der 10 kg Schnauzer wiegt dann 300 kg, der 50 kg Rottweiler ganze 1500 kg.

Wie soll der Hund also gesichert werden?
Der ADAC-Test erbrachte folgendes Ergebnis:

Als sicherste Transportmöglichkeit empfiehlt der ADAC die Transportbox.

Platz und bleib
Immer wieder kann es vorkommen, dass unser Vierbeiner im Auto auf uns warten muss. Ab April bis in den Oktober hinein ist dabei Vorsicht geboten.
Bereits wenn die Außentemperatur die 25°C - Marke überschreitet, kann das unüberlegte Zurücklassen im geschlossenen Fahrzeug einen Vierbeiner in größte Lebensgefahr bringen.

Bei einer Außentemperatur von 30°C im Schatten kann die Lufttemperatur in einem geschlossenen Fahrzeug innerhalb von 45 Minuten auf bis zu 60°C steigen. Selbst während der Fahrt im klimatisierten Kombi ist zu bedenken, dass es hinten im Fahrzeug immer noch heißer ist als Vorne und die schräge Heckscheibe wie ein Brennglas wirkt.

Sollte diese Hitzeeinwirkung längere Zeit andauern, kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen. Die Symptome sind Ermattung, Apathie, stark erhöhter innerer Körpertemperatur, Rötung der Schleimhäute, beschleunigter Herztätigkeit und schwachem Puls. Dauert dieser Zustand an, so kann es auch zu Aufregungserscheinungen, Krämpfen, Bewusstlosigkeit und schließlich sogar zum Tod des Tieres kommen, der sofort oder erst nach Stunden oder Tagen eintreten kann.

Nach dem Tierschutzgesetz kann das Zurücklassen des Hundes in einem heißen Fahrzeug als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gesehen und mindestens mit einem Bußgeld geahndet werden.

Wie verhält man sich im Notfall?
Wer bei hohen Temperaturen einen Hund im geschlossenen Fahrzeug entdeckt, der bereits die zuvor beschriebenen Anzeichen zeigt, sollte umgehend die Polizei über den Notruf 110 verständigen.
Als Erste Hilfe Maßnahme bringen Sie den Hund schnell ins Kühle.
Kühlen Sie ihn vorsichtig ab: Am schonendsten geht das Abkühlen, indem Sie den Hund in ein feuchtes Handtuch oder eine Decke einwickeln.
Wenn der Hund relativ fit ist, können Sie auch einen Gartenschlauch zum Kühlen nehmen: Fangen Sie an den Beinen an zu kühlen und gehen Sie erst dann zu Rumpf und Nacken über wenn Sie sehen, wie Ihr Hund sich entspannt und die Dusche genießt. Zu schnelle Abkühlung mit eiskaltem Wasser belastet den angeschlagenen Kreislauf extrem!
Bieten Sie ihm Wasser zu trinken an: lauwarmes, nicht eiskaltes. Er soll so viel Trinken wie er möchte.
Bringen Sie den Hund nach den Erste-Hilfe-Maßnahmen schnell zum Tierarzt. Achten Sie darauf, den Hund während des Transports weiter kühl zu halten.
Seinen Sie bei den derzeitigen Außentemperaturen stets bemüht, ihrem geliebten Vierbeiner jeden unnötigen Aufenthalt im Fahrzeug und ein damit verbundenes Risiko zu ersparen.


AKTUELLES:
Tiersegnung:
am. 30. Juni 2018
ab 11:00 Uhr
mit anschließendem Tierheimtrödel:

Im Januar kein Trödel!


Tierheim Forchheim
Zur Staustufe 36
91301 Forchheim
Tel. 0 91 91 / 6 63 68
gegenüber
Autobahnausfahrt
Forchheim Nord

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Montag, Mittwoch, Freitag,
Samstag und Sonntag
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