Sammy

Schäferhund
männlich kastriert
geb. ca. 2012

Stand: 02.08.2020

Sammy - sein Leben lang ein Verlierer

Es gibt sie auch in Deutschland, Hunde, die niemals die Chance auf ein schönes Familienleben haben werden ... - oder?

Wir wissen nicht viel über Sammy`s ersten 2-3 Lebensjahre, denn er wurde als Fundhund ins Tierheim gebracht. Aber es kann kein behütetes und umsorgtes Leben gewesen sein, denn wir lernten ihn mit schlimmsten Misshandlungsspuren am ganzen Körper kennen. Diese Misshandlungen haben Spuren bei ihm hinterlassen und sind bestimmt auch teilweise Auslöser seiner Verhaltensweisen und Krankheiten. Dies äußert sich durch einige Dinge, so tut er sich z. B. im Umgang mit Männern schwerer als mit Frauen. Sammy durchlief im Laufe der Jahre einige Krankheiten, die ihn teilweise seit Jahren nach Ausbruch immer noch "begleiten". Das schlimmste ist seine Pyodermie, die inzwischen chronisch ist, und mit bestimmten Medikamenten gelindert aber nicht geheilt werden kann. Zudem ist er Futterallergiker und das bedeutet, dass sein Futter- und Leckerliangebot extrem eingeschränkt ist.

Unser Sammy ist - auch wahrscheinlich rassebedingt - unter unseren Hunden mit großem Abstand das stressanfälligste Tier. Das äußerte sich anfangs in starkem Kreiseln und den Versuchen in seine Rute zu beißen. In solchen Situationen war er auch nicht mehr ansprechbar. Das Kreiseln und sich selbst Verstümmeln wollen, konnten wir in den letzten Jahren durch bestimmte Maßnahmen stark zurückdrängen, dennoch: das stressanfällige ist geblieben und wird in der Tierheimumgebung nicht verschwinden.

Wenn wir wirklich noch mit einer Vermittlung für seine letzten Lebensjahre hoffen dürfen, dann müssten seine Leute von der geduldigen Art sein und die Ruhe weg haben. Denn Sammy ist kein böser Schäferhund - nur ein verzweifelter feinfühliger Charakter, für den der Lärm und der Trubel im Tierheim die reinste Hölle ist. Es gibt jedoch die bestimmten Zeiten, in denen er der chillige Schäferhund ist, der er eigentlich in anderer Umgebung rund um die Uhr wäre. Das sind dann die Momente, wo er Gassi gehen darf, wo seine Betreuerinnen nur ganz für ihn da sind. Autofahren oder einfach nur im Kofferraum sitzen und das Leben auf der Straße beobachten sind ein Genuss für ihn. Und man sollte es kaum glauben, aber die zahlreichen Tierarztbesuche, und von diesen gibt es viele, meistert er mit Bravour und Artigkeit, die uns Menschen staunen lässt.

Sammy ist nun seit ca. 6 Jahren bei uns im Tierheim und als jetzt ca. 8-jähriger kastrierter Schäferhundrüde, der zudem nicht gesund ist und entsprechend medikamentös eingestellt ist, wird es schwer bis unmöglich ein passendes Zuhause zu finden, denn gewisse Ansprüche müssen wir an sein zukünftiges Daheim stellen. Es sollte ein kleinerer und unbedingt hundeerfahrener Personenkreis sein; Kinder sind nicht möglich. Kleintiere wie Katzen etc. sind nicht sein Ding. Der Haushalt sollte ruhig sein, Trubel ist für Sammy denkbar ungeeignet. Lärm, verursacht durch einfache Alltagsgegenstände, wie z. B. beim Staubsaugen, sind bei ihm Stressauslöser. Es ergibt sich damit von selbst, dass Sammy in keine Stadt vermittelt wird, ein ruhiges ländlich gelegenes Gebiet wäre großartig. Ebenerdige Wohnung ohne Treppensteigen ist ein Muss. Interessenten werden ihn öfters besuchen kommen müssen, bevor er ausziehen kann. Aber wir wissen, es müsste schon ein großes Wunder geschehen, dass Sammy diese Chance bekommt ...


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